Hier haben wir für Sie Termine und Meldungen des Informationsdienst Wissenschaft zusammengestellt die in den Themenbereich der UP-GmbH passen. Über die Links gelangen Sie dann direkt auf Seite des Informationsdienst Wissenschaft.
Seit der vergangenen Woche beklagen Imker aus Baden-Württemberg große Verluste in ihren Bienenvölkern. Seit vergangenem Freitag sind an der Bienenuntersuchungsstelle am Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) in Braunschweig 47 Proben mit toten Bienen eingegangen. Außerdem wurde Pflanzenmaterial eingesendet, von dem die Imker vermuten, dass ihre Bienen vor ihrem Tod Nektar und Pollen an den betreffenden Blüten gesammelt haben.
Mit Sicherheit Robotik - Von der Weser bis zum Mond
Bremen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Berlin
Das DFKI-Labor Bremen konnte sich mit einem Wettbewerbsbeitrag im Feld der 1500 Mitbewerber durchsetzen und ist heute mit seinen Innovationen einer der "365 Orte im Land der Ideen", die im Jahr 2008 jeweils an einem Tag ihre Ideen präsentieren können. Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Öffentlichkeit ist heute eingeladen, am 09. Mai 2008 die Arbeiten des DFKI-Labors in Bremen kennen zu lernen.
Die Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) lädt ein: "Der UN-Weltagrarbericht zur Zukunft der Landwirtschaft - funktioniert der Kampf gegen den Hunger ohne Biotechnologie? am Mittwoch, den 14.05.2008 in Bonn Weltweit explodieren die Lebensmittelpreise,
Der Botanische Garten der Freien Universität lädt anlässlich der bevorstehenden 9. UN-Naturschutzkonferenz in Deutschland und des internationalen Tages der Biodiversität ein zu einer Pressekonferenz. Im Mittelpunkt stehen die Aufgaben der Botanischen Gärten bei der Umsetzung der globalen und nationalen Strategien zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Die Pressekonferenz finden am Montag, dem 19. Mai 2008, um 10 Uhr statt im Botanischen Museum Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin.
Nah verwandte Mausmaki-Arten nutzen unterschiedliche Rufe zur Partnerwahl
Eine Plattform für die Erforschung humanitärer Krisen
Humanitarian Studies: Erste weltweite Konferenz in 2009
RUB-Institut IFHV ist Mitveranstalter des größten Expertentreffens
So verschieden die Ursachen, Ausprägungen und Auswirkungen humanitärer Krisen sind, so unterschiedlich und verzweigt ist auch die entsprechende Krisenforschung mit ihren Lösungsvorschlägen. Eine gemeinsame Plattform bietet die weltweit erste Konferenz über "Humanitarian Studies" im Februar 2009 in Groningen (Niederlande). Das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der RUB veranstaltet die Konferenz gemeinsam mit den Universitäten Groningen und Wageningen. Forscher aus aller Welt sind derzeit aufgerufen, ihre Themenvorschläge einzureichen.
Oldenburg. Windkraft liefert schon heute kostengünstigere Energie als fossile Energieträger, so lautet die These von Prof. Dr. Joachim Peinke, Physiker an der Universität Oldenburg und Sprecher von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg und Hannover.
Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) kooperiert in Zukunft mit der Fachzeitschrift "Biologie in unserer Zeit" (BIUZ): Aktuelle Informationen, Hintergründe und Stellungnahmen finden Mitglieder und Interessierte von Juni 2008 an im neuen Verbandsorgan, das bei Wiley-Blackwell erscheint.
Die jährlich von BioFrankfurt veröffentlichte Biozahl ist im Jahr 2008 die "5". Jede fünfte Farn- oder Blütenpflanzenart der Welt ist eine Heilpflanze. Das entspricht mehr als 80.000 der lebenden Pflanzenarten, von denen heute vermutlich bereits mehr als 15.000 Arten in unterschiedlichem Grad in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht sind.
35 - 45 °C, das schien bislang die Obergrenze bei Vorlauftemperatur einer Heizungsanlage, um den optimalen Betrieb einer Wärmepumpe zu gewährleisten. Darüber hinaus nimmt die Effizienz des Systems stark ab.
In einer dreitägigen Tagung untersucht der Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung der Universität Kassel ein wachsendes Phänomen: Neue Gärten des Alltags und des Gebrauchs sprießen nicht nur in Großstädten Deutschlands, sondern auch in anderen Großstädten der Welt 'wie Pilze' aus dem Boden.
Frankfurter Forscher überwachen Artenvielfalt in städtischen Biotopen. Die natürliche Artenvielfalt ist dort oft verringert, während zugewanderte Tier- und Pflanzenarten sich stark vermehren.
Wo können die knappen Mittel für den Naturschutz am sinnvollsten eingesetzt werden?
Am 06.Mai 2008 folgten 20 Fachleute aus der Praxis, Beratung, Wissenschaft, Verwaltungen und den Ministerien für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern der Einladung von Dr. Karin Stein-Bachinger und Sarah Fuchs, Projektleiterinnen am Institut für Landnutzungssysteme des ZALF zu einem Workshop im Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. in Müncheberg, um über Inhalte und Layout des Handbuches zu diskutieren. Im kommenden Herbst soll es den Anwendern zur Verfügung stehen.
10. Internationales Kolloquium zur Historischen Geographie an der Universität Stuttgart
Das Institut für Geotechnik (IfG) und das Forschungsinstitut Wasser und Umwelt (fwu) der Universität Siegen veranstalten am 12./13. März 2009 unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. R. A. Herrmann und Prof. Dr.-Ing. J. Jensen das 3. Symposium Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen. Themenvorschläge sind bis zum 04. Juli 2008 erbeten.
Raumtemperatur genügt: Wasserstoff für Brennstoffzellen aus Ameisensäure
Kieler Meeresforscher gehen auf Deutschlandtournee - Vom 7. Mai bis 4. September fährt ein Ausstellungsmodul des Kieler Exzellenzclusters Ozean der Zukunft auf dem Binnenschiff MS Wissenschaft, das in diesem Jahr Bürgern die Mathematik näher bringen will. Das zur schwimmenden Ausstellung umgebaute Frachtschiff läuft über Wasserstraßen 29 Städte an. Insgesamt 30 Exponate auf rund 600 qm vermitteln, wie spannend Mathematik sein kann. Mit an Bord, der Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" mit einem multimedialem, interaktivem Ausstellungsmodul und einem Tiefendrifter, einer Messboje, die das Herzstück der internationalen Ozeanbeobachtung ist. Das Exponat trägt den Titel "Im Strom der Formeln - Mathematik und Ozeanforschung."
Seibersdorf (ARC-Science News, 06. Mai 2008): ARC entwickeln molekulare Marker zur Auswahl und Diagnostik von Apfelwildarten.
Feuerbrand ist eine hochinfektiöse Pflanzenkrankheit, die häufig die Blütenstände von Rosengewächsen (dazu zählt der Apfel) befällt und Bäume zum Absterben bringt. Die Krankheit bedroht die heimische Obstwirtschaft und kann derzeit nur mit massiven Eingriffen, wie rigorosem Baumschnitt oder dem Spritzen von Antibiotika, kontrolliert werden. Die Austrian Research Centers arbeiten mit der TU Wien, der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) und dem Julius Kühn-Institut in Deutschland/ Dresden Pillnitz an der molekularen und biochemischen Identifizierung von natürlichen Resistenzmechanismen des Apfels gegen Feuerbrand. Damit soll die Züchtung neuer, resistenter Apfelsorten unterstützt werden.
Leipzig. Brach liegende Ackerflächen und Versteppungsprozesse können die Luftqualität weltweit offenbar stärker beeinflussen als bisher angenommen. Das schlussfolgern Forscher aus der Untersuchung einer Staubwolke, die sich über ausgetrockneten Ackerflächen im Süden der Ukraine gebildet und zu extremen Feinstaubkonzentrationen in Mitteleuropa geführt hatte. Die Staubwolke verbreitete sich am 24. März 2007 über die Slowakei, Polen und die Tschechische Republik bis nach Deutschland. Dabei kam es kurzzeitig zu Spitzenkonzentrationen von PM10-Feinstaub zwischen 200 und 1400 Mikrogramm pro Kubikmeter. Zum Vergleich: Der EU-Grenzwert für das Tagesmittel liegt bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Auch wenn solche Wetterlagen anscheinend relativ selten auftreten würden, so zeigten die unerwarteten Ausmaße, dass es nötig sei, die Prozesse besser zu verstehen, die zur Bildung und dem Transport solcher Staubmengen führen. Das gelte gerade vor dem Hintergrund der vom Menschen verursachten Wüstenausbreitung und des Klimawandels, schreiben Forscher des Leibniz-Institutes für Troposphärenforschung (IfT), der Freien Universität Berlin, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (LfUG) im Fachblatt "Atmospheric Chemistry and Physics". Bisher galt die Sahara als Hauptquelle für Staub, der über Ferntransport nach Mitteleuropa gelangt. Mit ihrer Publikation gelang es dem Forscherteam aus Leipzig, Berlin und Dresden erstmals, den Staubtransport aus der Ukraine zu dokumentieren.
Gemeinsame Fachtagung des Deutschen Instituts für Urbanistik, des Deutschen Städtetags und der Landeshauptstadt Düsseldorf
10. bis 11. Juni 2008 in Düsseldorf
Terminhinweis: Difu-Seminar, 9.-11. Juni 2008 in Berlin
Terminhinweis: Difu-Seminar vom 2. bis 3. Juni 2008 in Berlin
Welchen Einfluss hat die Sierra Nevada auf globale Klimaänderungen?
Abendvortrag am Mittwoch, 14.05.08 um 20.00 Uhr. Die vergangenen zwei Jahrzehnte haben den Wert der Biodiversität aufgezeigt und uns gleichzeitig ihre Verletzlichkeit und ihr Schutzbedürfnis bewusst gemacht. Dies hat in verschiedenen Kreisen dazu geführt, dass ein Konflikt zwischen Schutz und Nutzung impliziert wurde. Die neueren Forschungsergebnisse zeigen , dass das Gegenteil möglich wäre. Eine neue "grüne Revolution", in der die Biodiversität als Produktivkraft der Natur bewusst gefördert wird, ist kein träumerisch-idealistisches, nicht erreichbares Ziel sondern möglich und notwendig.
Berlin. Energetische Gebäudesanierungen sind wirtschaftlich sinnvoll und für den Klimaschutz unverzichtbar. Wie Hausbesitzer verstärkt motiviert werden, ihre Immobilien zu optimieren - das diskutierten heute fünf Vertreter von Informations- und Beratungsinitiativen bei den Berliner Energietagen. Eingeladen hat das Projektteam der bundesweiten Kampagne "Haus sanieren - profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Das Forum "Mehrwert statt Mehrkosten - Beratungsprogramme zur energetischen Gebäudesanierung" stieß beim Fachpublikum auf reges Interesse: Knapp 100 Teilnehmer hatten sich angemeldet, um sich über Initiativen wie "Gut beraten starten!" der Klimaschutzagentur Region Hannover oder den "EnergieSparCheck" des Baden-Württembergischen Handwerkstags zu informieren. Auch die nordrhein-westfälische Serviceplattform für kommunale Altbauinitiativen "Altbauneu" und die Energieberatungen der Verbraucherzentralen waren Themen beim Forum.
Die Idee ist aus Finnland, die Resultate sind außergewöhnliche Lösungsansätze für die Praxis. Das Erfolgsrezept: Aufgabenstellung und Budget stammen von einem Industriepartner, eine Lehrveranstaltung liefert den Hintergrund für die disziplinen-, universitäten- und staaten-übergreifenden Projekte, die die Studierenden selbstständig bearbeiten. Am Mittwoch, dem 7. Mai 2008, präsentieren Studierende des diesjährigen "project innovation projects" an der TU Graz ihre Prototypen: Die Projektgruppe "parasol" zeigt ein Messgerät, das hilft, die Sonneneinwirkung auf die Haut zu kontrollieren; das Studierendenteam "CALA" entwickelte eine Heilbandage, die je nach Bedarf kühlt oder wärmt.
Aktuell werden Aufbereitung und Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz heiß in der Biogasbranche diskutiert, da sie interessante Alternativen zur bisherigen dezentralen Verstromung des Biogases in Blockheizkraftwerken bieten. Eine von Fraunhofer UMSICHT erstellte Studie bewertet die zur Aufbereitung des Biogases auf Erdgasqualität am Markt verfügbaren Technologien. Die im Rahmen des Verbundprojektes "Biogaseinspeisung" entstandene und mit Mitteln des BMBF geförderte Studie steht kostenfrei zur Verfügung unter
Am 5. Mai 2008 findet an der TU Chemnitz zum sechsten Mal das Symposium "Europa und Umwelt" statt. Ziel der Veranstaltung ist, die Bedeutung einer ganzheitlichen Analyse der Umweltpolitik herauszustellen. Bei dem englischsprachigen Symposium referieren Wissenschaftler aus Deutschland, Indien, Norwegen und Polen.
Es wird davon ausgegangen, dass die Nahrungsmittelmenge für die globale Bevölkerung bis zum Jahr 2030 gegenüber heute verdoppelt werden muss. Vor dem Hintergrund der künftigen Verfügbarkeit fossiler Treibstoffe und der weiteren Klimaentwicklung stellt sich die Frage, welchen Stellenwert die landwirtschaftliche Produktion in der Schweiz in zwei Generationen haben wird und was dies für unseren Umgang mit den Böden bedeutet. Billige Nahrungsmittel können in ausreichender Menge nur mittels Intensivwirtschaft hergestellt werden. Dies ist jedoch mit einer Gefahr unerwünschter ökologischer Nebenwirkungen verbunden. Nachhaltige Methoden erfordern standortgemässe Bewirtschaftungsformen und vertiefte Kenntnisse zu Anbautechniken, Nutzungspotenzialen landwirtschaftlicher Böden und ausreichendes Verständnis für Umsetzungsprozesse und Entwicklungspfade der Bodeneigenschaften.
Symposium im Rahmen der Sächsischen Europawoche 2008
Europäische Verbünde für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ)
- Erfahrungen und Perspektiven -
Abschlusskongress der Forschungspartnerschaft "INFRAFUTUR"
Einladung zum Pressegespräch anlässlich des
Regionalforums am 9. Mai in München, 13:00 Uhr
Thema "Biodiversität und Wildnis"
Der Botanische Garten und das Botanische Museum der Freien Universität Berlin bekommen einen neuen Direktor. Prof. Dr. Thomas Borsch tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Werner Greuter an, der die Einrichtungen 30 Jahre lang geleitet hat. Die Freie Universität lädt am 8. Mai 2008 von 10 Uhr an zu einer Amtseinführung mit anschließendem Pressegespräch (Fototermin) ein.
Einladung zum Pressegespräch anlässlich des
Regionalforums am 9. Mai in München, 13:00 Uhr
Thema "Biodiversität und Wildnis"
Mit geografischen Informationssystemen können raumbezogene Daten digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und grafisch präsentiert werden. Wir zeigen Ihnen anhand konkreter Praxisbeispiele einige der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von geografischen Informationssystemen. Das Programm ist hinterlegt unter: