Termine des Informationsdienst Wissenschaft

Hier haben wir für Sie Termine und Meldungen des Informationsdienst Wissenschaft zusammengestellt die in den Themenbereich der UP-GmbH passen. Über die Links gelangen Sie dann direkt auf Seite des Informationsdienst Wissenschaft.

Zoologen der Universität Jena an internationalem Forschungsprojekt beteiligt

80 Kölner Haushalte haben seit Mai 2011 als "KlimaHaushalt" gelebt. Dabei haben sie Tipps und Maßnahmen zum Klimaschutz in den Bereichen Ernährung, Energie und Mobilität in ihrem Alltag umgesetzt. Der Feldversuch lief im Forschungsprojekt KlimaAlltag und ist jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Durch den Klimawandel verändern sich auch die Windbedingungen im Südpolarmeer. Durch die Erhöhung der Windgeschwindigkeit gelangen die Wanderalbatrosse von den Crozet-Inseln nun schneller zu ihren Futterplätzen. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler vom Chizé-Zentrum für biologische Studien (CNRS). Dieses Phänomen hat die Verteilung der dort lebenden Seevögel verändert und hat positive Auswirkungen auf ihre körperliche Verfassung und ihren Bruterfolg.


Hintergrundgespräch zu Forschungsprojekten und Perspektiven der Graduiertenschule Chemische Biologie Die Graduiertenschule Chemische Biologie lädt alle interessierten Medienvertreter herzlich zu einem Hintergrundgespräch am Montag, 13. Februar 2012, um 16 Uhr im Büro des Rektors (Raum V 904/905) an der Universität Konstanz ein. Es erwartet Sie ein Einblick in bisherige Forschungsprojekte, ein Überblick über die strukturierte Doktorandenausbildung und ein Ausblick auf wissenschaftliche Schwerpunkte der kommenden Jahre − auch in Hinblick auf die zweite Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

Das 1KITE Projekt (1K Insect Transcriptome Evolution), in dem sich Forscher aus der ganzen Welt in noch nie dagewesener Weise zusammengetan haben, um das Geheimnis des evolutiven Erfolges der Insekten mittels Transkriptomen von 1.000 Insektenarten zu lüften, ist jetzt gestartet. Für die Dauer von drei Jahren werden fünf Millionen Euro vom Bejing Genomics Institute, dem größten nationalen Forschungsinstitut Chinas, zur Verfügung gestellt, um die Transkriptomdaten zu erheben.

In einer aktuellen Studie haben Forscher der Jacobs University jetzt ein hochpräzises thermografisches 3D-Modell der Bremer Innenstadt erstellt (Video unter <youtu.be/TPoCebERysc>). Damit setzten sie das an der Universität entwickelte "ThermalMapper"-Verfahren zur thermografischen 3D-Modellierung von Innenräumen erstmals zur Analyse von Wärmeverteilung und Wärmeflüssen in einem größeren Freilandareal ein. Zielsetzung von ThermalMapper ist es, sogenannte Wärmebrücken, die einen Wärmeverlust an die Außenwelt verursachen, zu identifizieren, damit über geeignete Dämmmaßnahmen die Energieeffizienz von Gebäuden verbessert werden kann.

Experten diskutieren neue Forschungsmethoden

Ergebnisse eines internationalen Workshops vorgestellt.

Verstärktes Verkehrsaufkommen, steigende Energiepreise und erhöhte Umweltverschmutzung erfordern ein verändertes Mobilitätsverhalten. Gleichzeitig wollen die meisten möglichst schnell und doch bequem an ihr Ziel kommen. Ein Routenplaner, der unter anderem diese Aspekte berücksichtigt, ist das Ziel von Professorin Dorothea Wagner und Professor Peter Sanders vom KIT. Gemeinsam mit Professorin Hannah Bast von der Universität Freiburg erhalten sie für ihr Projekt "Next-Generation Route Planning" den mit einer Million US-Dollar dotierten Google Focused Research Award.

Neues interdisziplinäres Projekt zur separaten Behandlung von Abwässern aus Einrichtungen des Gesundheitswesens

Parasiten nutzen die Ressourcen ihres Wirts für ihre eigenen Zwecke. Auch auf der Ebene der DNA gibt es Parasitismus, Genome enthalten bis zu 80 Prozent Fremd-DNA. Eine Gruppe um Christian Schlötterer von der Vetmeduni Vienna hat nun bei einer Population von Fruchtfliegen das Auftreten solcher parasitärer DNA untersucht und kommt zu überraschenden Ergebnissen, was die damit verbundenen Mechanismen und deren mögliche Rolle in der Evolution betrifft. Ihre Arbeit erschien in der angesehenen Zeitschrift "PLoS Genetics".

Die Europäische Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler hat nun die interdisziplinäre Studie "Balancing Renewable Electricity. Energy Storage, Demand Side Management and Network Extension from an Interdisciplinary Perspective" veröffentlicht. Darin wird ein Gesamtüberblick über die Nutzung von Energiespeichern, der Nachfragesteuerung und erweiterter Netze zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage in Systemen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien gegeben.

Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln − diesem Ziel sind Forscher um Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Mit der von Hell entwickelten STED-Mikroskopie ist es ihnen erstmals gelungen, scharfe Live-Bilder aus dem Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen. In einer bisher unerreichten Auflösung von unter 70 Nanometern haben sie die winzigen Strukturen sichtbar gemacht, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren. Diese Anwendung der STED-Mikroskopie eröffnet Neurobiologen und Medizinern neue Wege, grundlegende Vorgänge im Gehirn zu entschlüsseln. (Science, 3. Februar 2012)

Am Max-Planck-Institut für Polymerforschung entsteht Netzwerk zur Entwicklung intelligenter Verbandsmaterialien. EU fördert Projekt zum weltweiten Wissensaustausch.

Ein Lidar-Messgerät (″light detection and ranging″) funktioniert wie ein Radar, nutzt aber statt der Wellen die Lichtstrahlen. Mit ihm lässt sich die Windgeschwindigkeit sehr genau messen, wodurch das Stromerzeugungspotenzial für eine Windkraftanlage ebenfalls sehr genau erfasst werden kann. Traditionell wurden diese Messungen mit einem Anemometer durchgeführt, das in einer Höhe von 100 Meter an einem Mast angebracht war.

Forscher des Inserm [1] haben in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Lehrstuhls für Humanbiologie der Technischen Universität München (TUM) [2] entdeckt, dass eine zucker- und fettreiche Diät die Zerstörung der Nervenzellen des enterischen Nervensystems verhindert und dadurch Adipositas fördert.

Aktueller Umweltbericht der TU Berlin veröffentlicht

Nach einer erfolgreichen internationalen Begutachtung setzt der Sonderforschungsbereich 638 "Dynamik makromolekularer Komplexe im biosynthetischen Transport" der Universität Heidelberg seine Arbeit mit Beginn dieses Jahres für weitere vier Jahre fort. Für diese dritte und letzte Förderperiode hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Mittel in Höhe von rund 12,4 Millionen Euro bewilligt. Der Heidelberger Verbund umfasst 17 Projekte, in denen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen der Frage nachgehen, auf welche Weise und mit welchen Folgen große Molekülverbände innerhalb von Zellen transportiert und am richtigen Platz lokalisiert werden.

Die Weichteile von Lebewesen sind vergänglich, nur die Fossilisation bewahrt sie in Ausnahmefällen für die Ewigkeit. Paläontologen der Universität Bonn und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz haben an Tierkadavern detailliert die komplette Zersetzungskette experimentell studiert. Sie nutzen die Ergebnisse zum Vergleich mit Millionen Jahre alten Fossilien. Aber auch die Rechtsmedizin könnte zur Aufklärung von Gewaltverbrechen davon profitieren. Die Forscher stellen die Studie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments" vor.

Unkonventionelle Erdgaslagerstätten erschließen Mineralölkonzerne durch das umstrittene Fracking. Es gewinnt Erdgas selbst aus Gesteinsporen. Wie diese Technik funktioniert und welcher Art Nutzen und Risiken sie birgt, darüber berichten die "Nachrichten aus der Chemie".

Zinkfingerproteine als ortsspezifische Adapter für DNA-Origami-Strukturen

Moderne Kohlekraftwerke entziehen ihren Abgasen Schwefel und Stickstoff und reduzieren die Abgabe umweltgefährlicher Säuren damit deutlich. Einen bislang unbeachteten klimarelevanten Nebeneffekt dieser Technologie haben nun Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nachgewiesen: Die Reinigung führt zu einer Vervielfachung der Emissionen ultrafeiner Partikel, welche die Wolkenbildung so beeinflussen können, dass es zu geringeren und selteneren, dann jedoch heftigeren Niederschlägen kommt.

Durch Verwendung viraler Vektoren können mittels RNAi Genfunktionen in Insekten innerhalb kurzer Zeit studiert werden

Im Alter gilt: Weniger Hemmung, schlechtere Wahrnehmung Bochumer Neurowissenschaftler haben bei älteren Menschen im Vergleich zu jungen eine erhöhte Erregbarkeit in dem Areal des Gehirns gefunden, welches für die Verarbeitung des Tastsinns der Hand zuständig ist. Während bei jungen Menschen solch eine "Enthemmung" mit einer besseren Tastleistung verbunden ist, geht sie bei den Älteren mit einem verschlechterten Tastsinn einher. Demnach liegen bei altersbedingten Veränderungen andere Mechanismen zugrunde als beim Lernen.

Auf im Durchschnitt sieben Prozent schätzen Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes ihr Materialeinsparpotenzial in der Produktion ein, ergab eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Da die Materialkosten mit über 40 Prozent den größten Anteil an den Gesamtkosten im Verarbeitenden Gewerbe ausmachen, könnten hier durch Effizienzmaßnahmen pro Jahr aus Sicht der Betriebe etwa 48 Milliarden Euro eingespart werden.

Kühe mit einem speziellen braun-weissen Fellmuster verdanken ihr Aussehen «springenden» Genen: Genen, die das Chromosom wechseln. Dieses Phänomen wurde nun von einer internationalen Forschungsgruppe mit Berner Beteiligung entdeckt.

Biologen der Universität Bielefeld haben es geschafft, in erwachsenen Gehirnen neue Zellen wachsen zu lassen. Das Forscherteam unter Leitung der Professoren Barbara und Christian Kaltschmidt hat einen Mechanismus entdeckt, der die Bildung neuer Nervenzellen reguliert. Erst seit einem Jahrzehnt ist bekannt, dass sich im erwachsenen Gehirn überhaupt neue Zellen bilden können. Unklar war bisher, wie das Wachstum der Zellen biochemisch beeinflusst werden kann. Den Bielefelder Forschern zufolge eröffnet ihre Entdeckung neue Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten, durch die das Nervensystem zerfällt, zum Beispiel Alzheimer, Parkinson und Depressionen.

Produkt- und Produktionssicherheit bei der hochintensiven Pflanzenproduktion von Gemüse, Obst, Zierpflanzen und Ziergehölzen soll das Kompetenznetz Wertschöpfung im Gartenbau (WeGa) vorantreiben. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsvorhaben beteiligt sich die Hochschule Osnabrück mit fünf Arbeitspaketen und erhält dafür bis Mitte 2015 rund 700.000 Euro Fördergelder.

Max-Planck-Wissenschaftler fordern Veröffentlichung aussagekräftiger wissenschaftlicher Daten vor der Freisetzung von genetisch veränderten Tieren

(Esslingen) Würde man den Gesamtausstoß von Kohlendioxid der Hochschule Esslingen kompensieren wollen, wären ca. 1.076 Hektar Wald notwendig, was einer Fläche von ca. 1.500 Fußballfeldern entspricht. Natürlich ist es der Hochschule nicht möglich, soviel Wald zu pflanzen. Allerdings können mit Hilfe der Masterarbeit von Carolin Agner nun verstärkt Maßnahmen abgeleitet werden, die den CO2-Ausstoß der Hochschule in hohem Maße beeinflussen.

Warum nicht Salat, Bohnen und Tomaten dort herstellen, wo die meisten Verbraucher leben, also in der Stadt? Flachdächer vieler Gebäude eignen sich für den Anbau von Gemüse. Dort installierte Gewächshäuser können auch Abwärme und gereinigtes Abwasser des Gebäudes nutzen.

Neue Studie eines internationalen Forscherteams zeigt: Das Aussetzen von jungen Hechten zur Bestandsstützung macht in Gewässern mit natürlichem Hechtaufkommen wenig Sinn.

Im Mittelpunkt des ersten Kooperationsforums "Zellbasierte Therapien", das die Bayern Innovativ GmbH im Rahmen ihres internationalen "Netzwerk Life Science" mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am 27. März 2012 in Erlangen ausrichtet, stehen neue Stammzelltechnologien für spezifischere Therapien. Weitere Partner sind BayImmunet und der Cluster Biotechnologie Bayern.

Matschige Tomaten, braune Bananen und überreife Kirschen − die Abfälle von Großmärkten sind bisher bestenfalls auf dem Kompost gelandet. Künftig sollen sie besser genutzt werden: In einer neu entwickelten Anlage lassen sie sich vergären. Dabei entsteht Methan, das als Kraftstoff Autos antreiben kann.

Dass sich unser Klima verändert, ist Fakt. Wie man auf die möglichen Folgen reagieren und die Lebensbedingungen für Umwelt und Gesellschaft daraufhin anpassen kann, fasst das aktuelle Positionspapier der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) zusammen. In ihren zwölf "Zugspitz-Thesen" sprechen die Arbeitsgruppe "Klimawandel und Nutzung von regenerativen Energien..." der ARL-Landesarbeitsgemeinschaft Bayern der ARL und Mitglieder des ARL-Arbeitskreises "Klimawandel und Raumplanung" ihre Empfehlungen aus der Sicht der Raumordnung aus. "Klimagerechte Verantwortung", "Bürgerbeteiligung", "technologischer Fortschritt" und "regionale Wertschöpfung" sind dabei nur einige Stichworte.

Trotz Echoortung und ihrer nächtlichen Gewandtheit können sie gebrochenen Flügeln und Infektionen nicht entkommen. Gefährlich für den Menschen sind die Krankheitserreger der einheimischen Flattertiere fast nie. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) haben jetzt dazu eine groß angelegte Studie veröffentlicht.

Künftig bietet auch die HAW Hamburg eine strukturierte Doktorandenausbildung an. Zusammen mit der Universität Hamburg wurde eine Graduiertenschule zur Energieforschung gegründet. Finanziert wird diese Kooperation von der Forschungs- und Wissenschaftsstiftung Hamburg. Bewerbungen für die Promotionsstipendien sind ab jetzt einzureichen.

Die Küstenbereiche des tropischen Westpazifik produzieren in großem Ausmaß natürliche Halogenverbindungen, die die Ozonschicht schädigen können. Das zeigen erste Ergebnisse einer Feldmesskampagne, die im südchinesischen Meer im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts SHIVA durchgeführt wurde. Die Wissenschaftler des interdisziplinären Projekts, dessen Gesamtkoordination beim Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg liegt, untersuchten im November und Dezember 2011 auf den Hoheitsgebieten von Malaysia, Brunei und den Philippinen die ozeanischen Quellen und atmosphärischen Transportwege der natürlichen Chlor-, Brom- und Jodverbindungen.

In Küstenbereichen des tropischen Westpazifiks werden große Mengen an natürlichen Halogenverbindungen produziert, die die Ozonschicht in der Stratosphäre schädigen können. Das zeigen erste Ergebnisse einer Expedition Kieler Meeresforscher mit dem Forschungsschiff SONNE Ende 2011. Die Expedition war Teil des EU-Projekts SHIVA.

Frankfurt, den 01. Februar 2012. Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts Frankfurt haben 47 Millionen Jahre alte Skelette fossiler Echsen aus der Grube Messel untersucht und festgestellt, dass sich die ursprüng-lichen Zusammenhänge der Skelettelemente während der Fossilisation nur wenig verändert haben. Die Studie ist kürzlich im Fachjournal "Palaeobiodiversity and Palaeoenvironments" online erschienen.

Zoologen der Universität Jena beobachten die Wanderung von Nervenzellen − Fachjournal veröffentlicht Mikrophotografie des Jenaer Forscherteams auf dem Titelblatt

Pflanzen, die im gleichen Verbreitungsgebiet wachsen, zeigen manchmal erstaunlich hohe Gemeinsamkeiten in der DNA ihrer grünen Chloroplasten, obwohl sie ganz unterschiedlichen Arten angehören. Dieses Phänomen erklärten Forscher sich bisher damit, dass vermutlich hin und wieder Kreuzungen zwischen verschiedenen Spezies auftreten und die Nachkommen neue Kombinationen von Chloroplasten- und Kerngenom tragen. "Chloroplastenfang" oder "chloroplast capture" tauften sie das Modell. Wissenschaftler um Ralph Bock vom Potsdamer Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie haben herausgefunden, dass Pflanzen auch an Kontaktflächen Chloroplasten oder deren Genome austauschen können.

"Transnationale Perspektiven für Mobilität und Verkehr" lautet der Titel einer neuen Broschüre des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zum europäischen Förderprogramm INTERREG IV B. Die Veröffentlichung zeigt, wie Städte und Regionen INTERREG nutzen können, um Mobilität und Verkehr in grenzüberschreitenden Kooperationen voranzubringen. Sie bietet Tipps und Hinweise für all diejenigen, die eigene Aktivitäten im Rahmen des Programms planen.

Mit der Entwicklung eines Aufbereitungsverfahrens zur Wasserrückgewinnung aus Ölfeldern befasst sich ein Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Das Land Hessen fördert das Vorhaben, bei dem die THM mit der Stadtallendorfer FAUDI Aviation GmbH kooperiert, mit 400.000 Euro. Projektleiter an der THM ist Prof. Dr. Peter Czermak vom Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie.

Nicht nur in Laptops, Handys und LED-Bildschirmen schlummern seltene Metalle, sondern auch in Solarzellen, Batterien für E-Mobile und vielem mehr. Die wachsende Nachfrage erhöht das Risiko eines Versorgungsengpasses. Am «Technology Briefing» erläuterten Empa-Forscher und Industrievertreter, weshalb seltene Metalle für viele Schlüsseltechnologien wesentlich sind und wie sich eine Verknappung vermeiden lässt.

Doppelerfolg für die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU): Im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" konnten sich gleich zwei MLU-Projekte durchsetzen − als Einzige aus dem Hochschulbereich Sachsen-Anhalts in der Kategorie "Wissenschaft". Das Kurzfilmfestival "nanospots" findet am 5. Juli im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle statt, innovative Visualisierungsverfahren in der 3D-Geologie stehen am 23. Oktober auf dem Weinberg Campus im Mittelpunkt.

Wenn von Viren im Geflügel die Rede ist, dann meist in Verbindung mit Vogelgrippe oder ähnlichen Seuchen. Viren werden Hühnern aber auch gezielt unter die Haut gespritzt, um die Tiere vor Krankheiten zu schützen. Weniger riskant und zudem kostengünstiger ist ein Impfstoff aus Hefe, den Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) jetzt entwickelt haben. Anstatt eines Virus enthält die neue Hefe-Impfung lediglich ein virales Protein.

Sollen Sensoren miteinander kommunizieren, um die gemessenen Daten zu vergleichen und abzusichern, hilft künftig ein Netzwerk verteilter Sensorknoten: Es sorgt für eine reibungslose Verständigung der Sensoren. So lässt sich beispielsweise die Bewässerung von Pflanzen zuverlässig überwachen. Auf der Messe embedded world vom 28.2. bis 1.3.2012 in Nürnberg stellen die Forscher eine Technologiedemo vor (Halle 5, Stand 228).

Mit zwölf neuen Projekten ist das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Schwerpunktprogramm (SPP 1385) "Die ersten zehn Millionen Jahre des Sonnensystems" nach einer erfolgreichen internationalen Begutachtung in die zweite Förderperiode gestartet. Das Programm, das von Prof. Dr. Mario Trieloff von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Klaus Mezger von der Universität Bern (Schweiz) koordiniert wird, umfasst damit aktuell 45 Forschungsvorhaben, zehn davon in Heidelberg. Aus der Analyse extraterrestrischen Materials wie Meteoriten wollen die am SPP 1385 beteiligten Wissenschaftler Rückschlüsse auf den Prozess der Planetenentstehung vor 4,5 Milliarden Jahren ziehen.

Pilz-Aminosäuren als Ursache für Todesfälle im chinesichen Yunnan entlarvt

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Privatdozent Dr. Alexander Schmidt vom Courant Forschungszentrum Geobiologie der Universität Göttingen ist den "Bernsteinwäldern" im südlichen Pazifik auf der Spur. Während einer sechswöchigen Expedition untersuchten die Wissenschaftler zunächst die Bernsteinvorkommen Neuseelands und reisten dann auf die Pazifikinsel Neukaledonien. Dort entdeckten sie neue Pilzarten und entschlüsselten Wechselbeziehungen zwischen harzenden Bäumen, Gliederfüßern und Mikroorganismen als Ursache erhöhter Harzproduktion.

Die Energiewende beschäftigt viele Experten. Um die schwankende Einspeisung aus Sonnen- und Windkraft auszugleichen und die Versorgung sicherzustellen, müssten die Kapazitäten von flexiblen Kraftwerken ausgebaut werden. Ein neues Forschungsprojekt untersucht daher die zukunftsfähige Gestaltung der Elektrizitätsmärkte. Dabei arbeiten der Lehrstuhl für Energiewirtschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE), das Aachener Büro für Energiewirtschaft und technische Planung (BET) und die Stadtwerkekooperation Trianel zusammen. Unterstützt werden sie durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

Gründungssymposium des Kompetenznetzes für Analysemethodik in der Psychophysiologie Adlershof findet am 3. Februar statt

Maßgeschneiderte Impfung per Nasenspray Eine am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) untersuchte Substanz kann die Zellen der körpereigenen Abwehr stimulieren − bis auf einen bestimmten Typ von ihnen, den sie sogar gezielt hemmt. Weil die betreffende Klasse von Immunzellen, genannt "Th 17", manchmal gesundheitliche Probleme verursacht, hoffen die Forscher auf vielfältige Einsatzmöglichkeiten für das Molekül. Vor allem als Impfstoff-Zusatz, auch Adjuvans genannt, könnte es eine maßgeschneiderte Immunisierung gegen bestimmte Erreger ermöglichen.

Mit dem Ziel, einen neuartigen, äußerst messgenauen Durchflusszytometer zu entwickeln, kooperieren die Firma Quantum Analysis GmbH aus Münster, die FH Münster und das Institut iNano der Hochschule Niederrhein aus Krefeld. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) gefördert. Hintergrund ist die Optimierung des universellen Analyse- bzw. Diagnostikverfahren für mehr Patienten- und Verbrauchersicherheit.

Terminhinweis /Einladung: Kongress des Deutschen Instituts für Urbanistik und der gastgebenden Stadt Düsseldorf in Kooperation mit den Stadtwerken Düsseldorf, dem Arbeitskreis "Energieeinsparung" des Deutschen Städtetages, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag 19. - 20. März 2012 in Düsseldorf

Wie gut vertragen Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung? Diese Frage haben Wissenschaftler der Universität Würzburg zum ersten Mal unter kontrollierten Bedingungen im Feld und im Labor untersucht. Ein erstes Ergebnis liegt jetzt vor.

Wissenschaftler haben entschlüsselt, wie verschiedene Gehirnregionen während des Kurzzeitgedächtnisses miteinander kooperieren

Chemiker der Universität Jena decken auf, wie Meeresalgen unliebsame Konkurrenten ausschalten

Forscher untersuchten die Verteilung der Nordseegarnelen im Winter

Vom 27. bis 30. März 2012 treffen sich rund 600 Astronomen und Weltraumforscher an der Universität Manchester zum National Astronomy Meeting 2012 (NAM 2012), einer der größten europäischen Konferenzen der professionellen Astronomie. Die diesjährige NAM wird gemeinsam veranstaltet von der britischen Royal Astronomical Society und der Astronomischen Gesellschaft (AG) aus Deutschland. Die NAM 2012 findet zusammen mit den Treffen der UK Solar Physics (UKSP) und der Magnetosphere Ionosphere Solar-Terrestrial Physics (MIST) statt.

Von 15. Jänner bis 1. Februar sind 22 turkmenische und kasachische Professorinnen und −professoren an der FH JOANNEUM zu Gast. Hintergrund ihres Besuches ist die Teilnahme an fachlichen und didaktischen Schulungen zur Etablierung von Energiemanagement-Studiengängen an ihren Heimathochschulen.

Glioblastome gelten als besonders aggressive Hirntumoren. Bei Kindern mit dieser Erkrankung entdeckten Heidelberger Wissenschaftler Genveränderungen, die sich auf die Funktion der DNA-Verpackungsproteine auswirken: Diese so genannten Histone dienen der Zelle als Spulen, auf die das Erbgut gewickelt wird. Gleichzeitig steuern sie die Genaktivität. Mutationen in Histon-Genen wurden bislang bei keiner anderen Erkrankung beobachtet. Die Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Universitätsklinikum Heidelberg und der kanadischen McGill-Universität veröffentlichten ihre Ergebnisse nun in der Zeitschrift "Nature".

Die Technische Universität Ilmenau wird die dritte Dimension von Nanostrukturen erschließen, also von Strukturen, die kleiner sind als ein 10.000stel Millimeter. Am Zentrum für Innovationskompetenz im Institut für Mikro- und Nanotechnologien IMN MacroNano® der Universität hat eine neue Nachwuchsforschergruppe unter der Leitung von Prof. Yong Lei am 1. Januar ihre Arbeit aufgenommen. Forschungsziel: Dreidimensionale Nanostrukturen aus unterschiedlichen Materialien herzustellen.

Klaus Tschira Stiftung bietet Wissenschaftlern Kommunikationstrainings

Bielefelder Forscherinnen und Forscher untersuchen, wie Bakterien Methanol in Kunststoff-Rohmaterial und Duftstoffe umwandeln können Seit Jahrzehnten produzieren Bakterien in der Industrie aus Glukose (Traubenzucker) Verbindungen, die zur Herstellung von Kosmetik,

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Veronika Sexl (Vetmeduni Vienna) und Giulio Superti-Furga (CeMM) untersuchte die Wirkung eines neuen Therapieansatzes gegen eine häufig auftretende Form der Leukämie. Die neuen Medikamente gegen diese Form von Blutkrebs erwiesen sich zwar als wirkungslos, die Forscher gewannen jedoch neue und erstaunliche Erkenntnisse darüber, wie Leukämiezellen ihre Signalnetzwerke verändern. Die Ergebnisse aus der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Forschungseinrichtungen wurden soeben in der Zeitschrift "Nature Chemical Biology" veröffentlicht.

Das Institut für Geotechnik (IfG) und das fwu - Forschungsinstitut Wasser und Umwelt des Departments Bauingenieurwesen der Universität Siegen veranstalten in Abstimmung mit den wissenschaftlichen Gesellschaften der DGGT, DWA und HTG das 4. Symposium "Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen†unter der Patenschaft des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW.

Präsentation des Memorandums: "Balancing Renewable Electricity. Energy Storage, Demand Side Management and Network Extension from an Interdisciplinary Perspective" am Donnerstag, den 2. Februar 2012, 18.00 Uhr, in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) in Berlin.

This year's Cologne Spring meeting brings top international speakers together to discuss links between ecology and evolution at the molecular level. Specific topics include microbial and viral systems, host-pathogen interactions, plant communities and food webs. The meeting will be followed by a satellite workshop Viral Evolution: Linking Genetics to Epidemics, 24 - 25 February (details available soon). Exhibition Meeting attendees are invited to visit the exhibition in the foyer of the Physics Institute during the opening times of the meeting. Exhibitors: please contact us at spring-meeting@uni-koeln.de

Die "Fakultät Raumplanung" der Technischen Universität Dortmund und die Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) laden ein zur "Dortmunder Konferenz 2012 Raum- und Planungsforschung", am 9. und 10. Februar 2012 in den Räumen der Fakultät auf dem Campus Süd der Technischen Universität Dortmund. Diese erste Konferenz einer künftig zweijährig angelegten Reihe widmet sich dem Thema: "Mobilitäten und Immobilitäten: Menschen − Ideen − Dinge − Kulturen − Kapital".

Intelligente Stromnetze sind Voraussetzung einer gelingenden Energiewende. Wie sie aufgebaut werden, zeigt der E-Energy-Kongress am 2. und 3. Februar unter Schirmherrschaft von Bundesminister Philipp Rösler. acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften stellt Ergebnisse des Future-Energy-Projekts vor, beleuchtet das Szenario eines sicheren und nachhaltigen Enegiesystems, warnt aber auch vor einer möglichen Komplexitätsfalle oder dem energiewirtschaftlichen Rückfall ins 20. Jahrhundert.

This European Workshop brings together scientific users and technical developers in the area of high-throughput technology to network and discuss the latest developments and challenges. The conference programme provides a balanced mix through the various application areas of high-throughput technology in materials science, highlighting the most promising directions of research and applications, while allowing for in-depth discussions.

Die Fachtagung zum Thema »Schützen und Veredeln von Oberflächen« bildet den Abschluss des gleichnamigen Innovationsforums, einer Veranstaltung im Rahmen der Innovationsinitiative »Unternehmen Region« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Tagung ist eines der Highlights der 1. Wissenschaftswoche der TH Wildau (27. Februar - 02. März 2012).

Das Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie des Fachbereichs Maschinenbau der Universität Kassel richtet vom 22. bis 24. Februar 2012 den 58. Frühjahrskongress der GfA aus, der unter dem Motto "Gestaltung nachhaltiger Arbeitssysteme - Wege zur gesunden, effizienten und sicheren Arbeit" steht.

Functional Genomics and Proteomics - Applications, Molecular Diagnostics & Next Generation Sequencing (successor of Status Seminar Chip Technologies) An attractive lecture and poster program highlights new developments in applications, advances in molecular diagnostics and latest trends in next generation sequencing. Plenary lectures given by J. Walter and I. Gut will focus on the dynamic of epigenomic landscapes and on high resolution whole genome analysis.

This symposium is targeting experts from industrial and academic research, who are involved in the chemical use of renewable resources. Innovative solutions for raw material production, biomass treatment and process engineering along the value chain will be presented. A special highlight of the conference will be the presentation of large national and European research projects for the development of innovative biorefining strategies.

Die Mechanische Flüssigkeitsabtrennung spielt eine entscheidende Rolle sowohl bei der Aufarbeitung von chemischen Produkten als auch bei der Isolierung von Produkten aus der biotechnologischen Produktion. Sie geht einher mit einem tiefen Verständnis für das Verhalten von Partikeln in solchen Produktgemischen. Das Treffen der beiden Fachgruppen dient dem Austausch über aktuelle Entwicklungen auf diesen Gebieten.

Sustainability: Enabling a Transdisciplinary Approach

Nach außen dokumentierter Zwischenstand des Projekts LÖBESTEIN (2. Meilenstein), erreichte Ergebnisse, Sichtbarmachung, Diskussion der erarbeiteten Ergebnisse mit einer (Fach-)Öffentlichkeit Zielgruppe: Forschung, Verwaltung, Entscheidungsträger, BMBF-Verbund

Tagung des Johann Heinrich von Thünen-Instituts in Braunschweig in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Die Universität Osnabrück und die PH Heidelberg veranstalten unter dem Titel "Neue Wege in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)?! − Potenziale und Grenzen digitaler Medien" eine gemeinsame Tagung zum Einsatz digitaler Medien in der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Biomedizinische Forschung strebt nach neuen Heilverfahren. Dabei ist die Grundlagenforschung mit der patientenorientierten klinischen Forschung oft aufs Engste verwoben.

Statusbericht der Nachwuchsforscher­gruppe »PrE-BioTec«

Die natürlichen Rohstoffvorkommen sind begrenzt. Die Rückgewinnung ist deshalb eine we-sentliche Säule der Rohstoffversorgung, nicht nur bei den vielzitierten Seltenen Erden, sondern auch für vermeintlich allgegenwärtige Elemente wie Phosphor. Zahlreiche Haushaltsprodukte enthalten wertvolle Rohstoffe, die oft unsortiert im Hausmüll und in der Verbrennungsanlage landen. Jährlich fallen deutschlandweit etwa 32 Mio. t Verbrennungsrückstände pro Jahr an, die bisher überwiegend baustofflich verwertet werden. Die in den Schlacken enthaltenen Metalle gehen dadurch für die Wiederverwertung verloren. Durch die gestiegenen Rohstoff-preise wird eine Gewinnung von Rohstoffen aus Schlacken jedoch auch ökonomisch attraktiv. In dem Kolloquium werden die Möglichkeiten und Grenzen der Aufarbeitung von Verbren-nungsrückständen und der Gewinnung von Metallen daraus vorgestellt.

The emergence of the ‘ubiquitous" eco-city has to be understood as a gradual process within the context of evolving urban sustainability policies. While there is a clear ration-ale for this, it nevertheless invites critical questions about likely drawbacks, such as the apparent imbalance between various aspects of urban sustainability, the potential loss of local identity, and the risks to democratic urban politics.

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) laden ein zu einer Informationsveranstaltung zum Abschluss der vom BMBF geförderten Konsortialrechnungen. Hierbei handelt es sich um Klimasimulationsrechnungen zu vorgegebenen Emissions-Szenarien, die weltweit von mehreren Forschungseinrichtungen durchgeführt werden. Diese Rechnungen für die deutsche wissenschaftliche Community gehen wesentlich in den neuen Statusbericht des IPCC-AR5 ein.