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Der menschliche Körper funktioniert durch ein genau reguliertes Zusammenspiel verschiedenster Zelltypen wie Blut-, Nerven- und Muskelzellen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München haben jetzt gemeinsam mit Kollegen vom Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien alle Gene der Fruchtfliege Drosophila identifiziert, die eine Rolle bei der Entwicklung und Funktion von Muskeln spielen. "Es ist faszinierend, wie das genetische Programm eines Organismus so unterschiedliche Zelltypen aus identischen Vorläuferzellen erzeugen kann", sagt Frank Schnorrer, Gruppenleiter am MPI für Biochemie. (Nature, 11. März 2010)
Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben auf dem zweiten B-IT-Wirtschaftsforum am 10. März 2010 die Arbeit der Einrichtung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft gelobt und einen Ausbau der Aktivitäten gefordert.
Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Altersforschung - Fritz-Lipmann-Institut in Jena - klären dreidimensionale Teilstruktur des Amyloid-Vorläuferproteins (APP) auf. Proteinkristallographie macht atomaren Aufbau und räumliche Molekülstruktur sichtbar. Spaltprodukte dieses Proteins können Alzheimer auslösen, APP erfüllt aber auch wichtige biologische Funktionen.
Konzept zur Aktivierung Jugendlicher in schrumpfenden Regionen prämiert Anja Erdmann und Corinna Hamann vom Geographischen Institut der Universität Tübingen sowie der Journalist Karsten Bär aus Bad Liebenwerda haben am 5.
Modernstes Entwicklungslabor für Ortung, Navigation und Kommunikation in Verkehr und Logistik in Deutschland
Modernstes Entwicklungslabor für Ortung, Navigation und Kommunikation in Verkehr und Logistik in Deutschland
Im Beisein von Vertretern der Landesregierung Sachsen-Anhalts und der regionalen und überregionalen Wirtschaft wurde heute, am 10. März 2010 an der Otto-von-Guericke- Universität Magdeburg (OVGU) das Entwicklungslabor des Galileo-Testfeldes Sachsen- Anhalt eingeweiht. Es ist das einzige Entwicklungslabor und Testfeld für Ortung, Navigation und Kommunikation in Verkehr und Logistik in Deutschland.
Prof. Dr. Renate Bitzan startet im Sommersemester an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Zum Sommersemester 2010 gibt es an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg eine neue Professur in der Fakultät Allgemeinwissenschaften. Sie wurde im Rahmen des
Gleichstellungskonzepts geschaffen und befasst sich mit "Gender und Diversity". Prof. Dr. Renate Bitzan vertritt dieses neue Lehrgebiet am OHM. Für Studierende aller Fakultäten und Studiengänge werden Wahlpflichtfächer angeboten, die sich mit den Ergebnissen der Geschlechterforschung und der Diversitätsstudien auseinandersetzen.
DNA-spaltende Enzyme lassen sich durch Licht kontrollieren - Wichtige Voraussetzung für Gentherapie beim Menschen - Gießener Wissenschaftler publizieren in der renommierten Fachzeitschrift "PNAS"
Leipziger Forscher messen erstmals die Bindungsenergie
eines Elektrons in wässriger Lösung und entdecken neuen
Mechanismus für Strahlenschäden der Erbsubstanz durch
Hochenergiestrahlung. Diese Entdeckung hat möglicherweise
Auswirkungen auf die Dosierung der Strahlentherapie von
Krebs. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der
Zeitschrift Nature Chemistry veröffentlicht.
Rohstoffe für Kunststoffe - Kunststoffe als Rohstoffe
Über das Ziel, Ressourcen effizient zu nutzen sind sich alle einig. Über die Wege dahin gehen die Meinungen teils auseinander: Welche Ressourcen lassen sich effizient und klimaschonend für die Herstellung von Kunststoffen nutzen? Gibt es neben den fossilen und den nachwachsenden Rohstoffen neue Ansätze? Wie lässt sich die Verwertung der Kunststoffabfälle im Sinne von Kosteneffizienz und Klimaschonung steigern? Welchen neuen Input können sich Verwerter erschließen? Unterstützt oder bremst die Politik in Berlin und Brüssel heutige Systeme zur Kreislaufführung?
Die Geoinformatik 2010 zu Gast an der CAU Kiel
Vom 17.03. bis zum 19.03.2010 ist die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Gastgeber für den größten deutschen Fachkongress im Bereich der Geoinformatik und der Geoinformationsverarbeitung. Zu der erstmals in Schleswig-Holstein stattfindenden Fachtagung werden mehr als 400 Besucher aus dem In- und Ausland erwartet.
Mehr als 400 internationale Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Fachpolitik nahmen am 6. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit "Forschung für Nachhaltigkeit - Einen Schritt weiter" am 9. und 10. September 2009 teil. Nach fünf erfolgreichen Jahren fona-Forschung markierte die Konferenz den Auftakt zu einer thematisch neuen Schwerpunktsetzung und verstärkter internationaler Zusammenarbeit. Nun ist die Dokumentation der Veranstaltung verfügbar.
Biologische Schädlingsbekämpfungsmittel belasten die Umwelt weniger mit Chemikalien als herkömmliche Mittel. Damit solche Mittel hergestellt werden können, müssen biologische Prozesse noch besser analysiert werden. Professorin Rita Bernhardt vom Institut für Biochemie der Universität des Saarlandes forscht derzeit an den so genannten Diterpenen, die als Bausteine für biologische Schädlingsbekämpfungsmittel dienen können. Das Projekt wird in den kommenden beiden Jahren mit 119.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.
Siebeldingen (10.3.2010) Der Peter Morio-Preis 2010 geht an den Wissenschaftler Dr. Ludger Hausmann vom Julius Kühn-Institut Geilweilerhof. Mit dem Preis werden seine Arbeiten gewürdigt, die Wurzelreblaus-Resistenz im Genom der Reben zu analysieren. Die Züchtung von Keltertrauben, die gegen die Wurzelreblaus resistent sind, rückt so wieder in den Blickpunkt. Sie war nach jahrzehntelangen vergeblichen Versuchen vor 40 Jahren aufgegeben worden.
Jeder Mensch ist ein Individuum und damit auch chemisch anders "zusammengesetzt". Jede Krankheit beruht auf fehlgeleiteten (bio)chemischen Reaktionen oder hat solche zur Folge. Wenn man all die Moleküle und ihre
Die Nanotechnologie stellt ein forschungsintensives Querschnittstechnologiefeld mit besonders aussichtsreichen Innovationspotenzialen und Entwicklungschancen für Ostdeutschland dar. Eine neue Studie der VDI Technologiezentrum GmbH bietet erstmalig einen Überblick über die Nanotechnologieaktivitäten in den neuen Bundesländern und zeigt Entwicklungsperspektiven und Handlungsfelder auf.
2001 beschlossen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in Göteborg, bis 2010 den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen. Im Jahr 2010, dem internationalen Jahr der Biodiversität, glauben viele Experten nicht mehr, dass das Ziel noch erreicht werden kann. Dennoch gibt es Hoffnung: In der nordrhein-westfälischen Eifel wurde von 2001 bis heute der Rückgang der Artenvielfalt nicht nur gestoppt, es gibt dort sogar wieder mehr Arten als zuvor. Im Regionalen kann Artenschutz also doch gelingen. Das belegen Studien von Naturschutzforschern der Universität Bonn.
Der Mitte Oktober durch den auf dem Meeresboden verabschiedeten Aufruf seines Kabinetts zur Reduzierung des umweltschädlichen Kohlendioxid-Ausstoßes bekanntgewordene Präsident der Malediven, Mohamed Nasheed, besucht am 11. März die Freie Universität. Nasheed wird nach Beratungen mit der Bundesregierung und auf Einladung der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität einen Vortrag in Dahlem halten, in dem er auf die verheerenden Folgen des Klimawandels für sein Land aufmerksam macht. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Pressekonferenz statt. Um Anmeldung wird gebeten.
Terminhinweis: Difu-Seminar, 5./6. Mai 2010, Berlin
Die Temperatur an der Erdoberfläche spielt eine zentrale Rolle in Modellen der Meteorologie und der Klimaforschung. Im Rahmen einer Forschungsexpedition nach Spitzbergen haben Forscher der Universität Bayreuth mit unterschiedlichen Messverfahren und -instrumenten daran gearbeitet, die Bodenoberflächentemperatur in der Arktis möglichst zuverlässig abzuschätzen. Sie sind dabei auf ein Phänomen gestoßen, das selbst erfahrene Klimaforscher zu Fehleinschätzungen verleiten kann. Darüber berichten sie in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Atmospheric Chemistry and Physics".
Ökosysteme, Gesellschaft und internationale Konferenzen haben eines gemeinsam: Ihre Entwicklung wird von vielen Individuen bestimmt, die miteinander interagieren. Chaitanya Gokhale und Arne Traulsen vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie konnten nun zeigen, dass mit wachsender Zahl von Interakteuren und Strategien auch mehr Gleichgewichtszustände möglich sind, an denen alle Beteiligten das für sie unter diesen Umständen Bestmögliche erreicht haben. Der Ansatz lässt sich auf verschiedenste Situationen anwenden, in denen unterschiedliche Strategien aufeinander treffen: von der Evolution von Mikroorganismen bis hin zu Verhandlungen über Klimavereinbarungen.
Heisenberg-Professor Alexander Gottschalk gehört zu den Pionieren der Optogenetik, einem neuen Forschungszweig der Neurobiologie
Wüstenameisen können mit ihren Antennen Duftlandkarten erkennen und zur Navigation nutzen
In der Modellregion Rhein-Ruhr startet heute das Projekt E-Mobil NRW, in dem der Einsatz von Elektrofahrzeugen für private und betriebliche Nutzungen erprobt und eine Ladeinfrastruktur aufgebaut werden soll. Die operative Phase des Projektes dauert bis Juni 2011.
Wissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und des "Karlsruher Institute of Technology" (KIT) ist es gelungen, mithilfe optischer Gitter, deren Gitterlinien jeweils aus einer Vielzahl übereinandergeschichteter Lipid-Lagen bestehen, Proteine optisch nachzuweisen. Diese besonders kostengünstige Methode ermöglicht die Untersuchung von Wechselwirkungen zwischen Lipiden und Proteinen ohne die sonst übliche Farbstoffmarkierung. Die Forscher um Harald Fuchs, Professor am Physikalischen Institut der WWU und Leiter des münsterschen Zentrums für Nanotechnologie (CeNTech), haben die Ergebnisse ihrer Arbeiten in "Nature Nanotechnology" veröffentlicht.
Angeln ist weit mehr als ein Nischenhobby. Jetzt gibt es einen globalen Weltverhaltenskodex für die Hobbyfischerei. Dieser "Anglerknigge" umfasst Grundsätze für eine umwelt- und sozialverträgliche Freizeitfischerei.
Zu seinem 9. Kooperationsforum lädt der Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) am 27. April 2010 in den Universitätsclub Bonn ein. Im Rahmen der Veranstaltung, die sich mit der "Produkt- und Prozesssicherheit in der Lebensmittelproduktion" befasst, beleuchten acht führende Wissenschaftler und Industrievertreter den Themenkomplex aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Austausch mit den über hundert erwarteten Teilnehmern wird dabei der branchenübergreifende Forschungsbedarf zur Produkt- und Prozesssicherheit aufgezeigt.
Änderungen der kosmischen Strahlung, wie sie durch Schwankungen der Sonnenaktivität auf der Zeitskala von einigen Tagen verursacht werden, haben keine Veränderungen der globalen oder regionalen Wolkenbedeckung zur Folge. Das zeigen detaillierte Analysen von Wissenschaftlern einer schweizerisch-deutschen Kollaboration. Somit ist es sehr unwahrscheinlich, dass kosmische Strahlung das Klima beeinflusst. (Geophysical Research Letters 37, L03802, 03.02.2010)
Lüneburg/Leipzig. In Deutschland gibt es drei Leiterinnen eines Forstamtes - doch allein in Nordrhein-Westfalen gibt es bereits 16 Forstämter, in Sachsen sind es zwölf und 47 in Bayern. Auffällig. Oder? "Neutralisierung", sagt Dr. Christine Katz, "ist eine gängige Strategie." Da ist der Forst keine Ausnahme. Ebensowenig wie Polizei und Militär, Autoindustrie und Maschinenbau. Wenn auch unterschwellig, so werden Frauen doch nach wie vor Eigenschaften wie "intuitiv", "willig" und "empathisch" zugeschrieben; während "durchsetzungsfähig", "führungsstark" und "konkurrenzaffin" nicht auf der Liste stehen.
Einladung zur Pressekonferenz Vielfalt oder Vereinheitlichung?
Neue Chitinase-Hemmstoffe
Einzelne Moleküle und ihre Dynamik in lebenden Zellen sichtbar machen: Das ist das Ziel von Professor Markus Sauer. Um es zu erreichen, entwickelt der neue Inhaber des Lehrstuhls für Biotechnologie und Biophysik der Universität Würzburg neueste Techniken der Fluoreszenz-Mikroskopie mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung.
Eine Million Elektroautos sollen in zehn Jahren auf Deutschlands Straßen fahren. So plant es zumindest die Bundesregierung. Wie dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden kann, haben Juristen der Universität Würzburg untersucht. Ihre Empfehlungen liegen jetzt vor.
Die Zukunft der Energie - so heißt das Thema des Wissenschaftsjahres 2010, im Zuge dessen Prof. Dr. Carola Griehl, Algenbiotechnologin der Hochschule Anhalt, Themenbotschafterin ist. Sie wurde offiziell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung dazu ernannt. Als eine von vier Themenbotschaftern in Deutschland wird sie das Thema regenerative Energien und die Zukunft der Energie gemeinsam mit renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft im Jahr 2010 in die Welt hinaus tragen.
Soziale, umweltbezogene und wirtschaftliche Gesichtspunkte beim Bauen und Renovieren
Die Arbeiten innerhalb des nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Wassernutzung" (NFP 61) haben begonnen
Der weltweite Wandel - klimatisch als auch sozioökonomisch - zwingen die Schweiz erst recht zu einer nachhaltigen Wassernutzung. Das nationale Forschungsprogramm "Nachhaltige Wassernutzung" (NFP 61) will gemeinsam mit den Hauptakteuren aus der Praxis wissenschaftliche Grundlagen und Lösungen dafür erarbeiten. Am 4. und 5. März trafen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Solothurn zum Startschuss für die Forschungsarbeiten.
Über dies und anderes mag man sich am 10. März 2010, 11 Uhr, bei der Präsentation der neuen Erdmagnetische Karte von Deutschland Gedanken machen. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik stellt im Geozentrum Hannover seine neue Karte vor, welche die Anomalien des erdmagnetischen Totalfeldes zeigt.
Das Erdmagnetfeld, nach dem sich die Kompass-Nadel ausrichtet, wird durch magnetische Störkörper im Untergrund geringfügig verändert. Die dadurch entstehenden Abweichungen sind in der Karte als Anomalien dargestellt.
Frankfurt/Main, 8. März 2010. Die Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM) hat an der Computermesse CeBIT 2010 in Hannover teilgenommen. Sie präsentierte zwei Projekte am
Wissenschaftler des GFZ bauen Untersuchungsmessnetz in Chile auf
Das extrem starke Erdbeben von Chile am 27. Februar des Jahres war ein komplizierter Bruchvorgang, fanden Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ heraus. Der Bruchverlauf stimmt gut mit der Verteilung der Nachbeben in den folgenden drei Tagen überein, wie sie vom GEOFON-Messnetz des GFZ bis zum 03.03.2010 beobachtet wurden.
Potsdam-Rehbrücke - Ein Wissenschaftlerteam unter Führung von Annette Schürmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hat nun ein Eiweißmolekül identifiziert, das die Fettspeicherung fördert. Das Protein sorgt dafür, dass die von hoch spezialisierten Fettzellen aufgenommenen Lipide in Form großer Fetttröpfchen gespeichert werden können. Zudem wirkt es dem Fettabbau entgegen. "Unsere am Mausmodell gewonnenen Ergebnisse tragen dazu bei, die molekulare Regulation der Fettspeicherung besser zu verstehen", sagt Annette Schürmann. Das Eiweißmolekül sei interessant, da es auch im menschlichen Fettgewebe eine Rolle spielt.
In der Landwirtschaft nehmen gentechnisch veränderte Pflanzen einen immer größeren Stellenwert ein. Die gegenwärtige Diskussion um die neue Kartoffelsorte Amflora zeigt deren Bedeutung, aber auch die Unsicherheit bei der Bewertung derartiger Pflanzen in weiten Teilen der Bevölkerung. Umso wichtiger ist es, im Bereich der universitären Wissenschaften züchterische und molekularbiologische Forschung zu betreiben um die komplexen Zusammenhänge besser verstehen zu können.
Kassel. Biomasse von unter Naturschutz stehenden Grünflächen zur Energiegewinnung nutzen kann eine Demonstrationsanlage, die am 9. März in Lauterbach im Vogelsbergkreis eingeweiht wird. Sie ist Teil des Forschungs- und Demonstrationsprojekts PROGRASS, das von der Universität Kassel koordiniert und in drei europäischen Regionen in Deutschland, Wales und Estland durchgeführt wird.
Lange Zeit nahm man an, dass die Schäden an der menschlichen Erbsubstanz (DNA) durch Hochenergiestrahlung in erster Linie durch so genannte freie Radikale hervorgerufen werden. Wissenschaftler an der Universität Göttingen und am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation haben nun herausgefunden, dass ein anderes Teilchen bei der Bestrahlung möglicherweise viel gefährlicher für die DNA ist: ein hydratisiertes, also von Wassermolekülen umgebenes Elektron. Ihre Erkenntnisse könnten Folgen haben für den Einsatz von Strahlentherapien im Kampf gegen Krebs.
Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg hat in einer umfassenden Studie erstmals das Nachhaltigkeitsmanagement in der öffentlichen Verwaltung untersucht. "Die Studie skizziert Ansatzpunkte zur Beantwortung der Frage, wie öffentliche Einrichtungen mit Nachhaltigkeitsmanagement weit reichende Wirkungen für das Gemeinwohl erzielen können", erläutert Prof. Dr. Stefan Schaltegger, Leiter des CSM an der Leuphana. Beauftragt wurde das Lüneburger Forschungszentrum vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.
Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena finden in Krebszellen eine besondere Variante eines Genschalters, die das Zellwachstum fördert. Diese verlängerte Variante des Transkriptionsfaktors C/EBPalpha ist vermutlich an der Krebsentstehung beteiligt.
Vom 9. bis 10. März 2010 findet an der TU Dresden die 15. Fachtagung "Thermische Abfallbehandlung" statt.
Wer eine Entscheidung trifft, verrät sich durch die Erweiterung seiner Pupillen. Das haben Neurowissenschaftler aus Marburg, Australien und den USA herausgefunden. Sie konnten aus der Pupillenausdehnung mit großer Sicherheit bestimmen, welche Entscheidung eine Versuchsperson getroffen hat, der nacheinander eine Reihe von Zahlen zur Auswahl geboten wurde. Die Forscher um den Marburger Neurophysiker Dr. Wolfgang Einhäuser-Treyer veröffentlichten ihre Ergebnisse in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Frontiers in Human Neuroscience".
Herzliche Einladung zum Pressetermin
Deutschlandweit unterwegs - Das Wissenschaftsjahr Energie im März
Neues Forschungsprojekt an der Universität Regensburg
Gemeinsame Presseinformation von Bundesamt für Naturschutz und Bund Deutscher Landschaftsarchitekten: Kreativ kompensieren! Tagung zur Zukunft der Eingriffsregelung Bonn, 05. März 2010: Am 1. März ist das neue Bundesnaturschutzgesetz in Kraft
Fachhochschule Jena auf der Analytica 2010
Gemeinsame Presseinformation mit dem Bundesumweltministerium (BMU)
Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik
Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase ist in Deutschland nach ersten Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) im Jahr 2009 gegenüber 2008 um etwa 80 Millionen Tonnen gesunken (minus 8,4 Prozent). Gegenüber 1990 hat Deutschland seine Treibhausgasemissionen bis Ende 2009 danach um 28,7 Prozent gesenkt. Insbesondere im Industriebereich und im verarbeitenden Gewerbe gingen die Emissionen um 20 Prozent zurück.
Die Dinosaurier und ihre engen Verwandten, darunter die Flugsaurier (Pterosaurier), sind wahrscheinlich viel früher entstanden, als bisher gedacht. Hinweise darauf gibt ein neu entdecktes, dinosaurierähnliches Tier, das 10 Millionen Jahre vor den ältesten bekannten Dinosauriern gelebt hat. Untersucht wurde es von einem paläontologischen Team, zu dem auch Linda A. Tsuji vom Museum für Naturkunde Berlin gehört. Die Beschreibung dieser neuen Art, Asilisaurus kongwe, wurde in der Ausgabe vom 4. März 2010 der Zeitschrift Nature veröffentlicht. Hauptautor ist Sterling Nesbitt von der University of Texas in Austin.
Am Übergang von der Kreide- zur Tertiärzeit vollzog sich eines der drei größten Aussterbeereignisse in der Erdgeschichte, das unter anderem das Zeitalter der Dinosaurier beendete. Als Ursache vorgeschlagen wurde ein großer Meteoriteneinschlag in Mexiko, der "Chicxulub-Impakt". In letzter Zeitwurde postuliert, dass der Impakt für das Massenaussterben zu früh kam und deshalb eher intensiver Vulkanismus der Hauptauslöser war.
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, darunter zwei Experten des Berliner Museums für Naturkunde, hat nun neueste Daten ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass das Aussterben der Dinosaurier genau mit dem Chicxulub-Impakt beginnt.
Die karibische Erdplatte gehört zu den kleineren tektonische Platten der Erde. Trotzdem ist sie noch lange nicht umfassend erforscht. Ein Team von Geologen und Vulkanologen unter Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) unternimmt mit dem Forschungsschiff METEOR und dem Tiefseeroboter KIEL 6000 vom 11. März an eine Expedition in der Karibik, um Fragen zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung der Platte zu beantworten.
Am Übergang von der Kreidezeit zum Tertiär vor 65 Millionen Jahren vollzog sich eines der größten Massenaussterben der Erdgeschichte, das auch das Zeitalter der Dinosaurier beendete. Als Ursache gilt ein großer Meteoriteneinschlag in Mexiko, der Chicxulub-Impakt, der in der Wissenschaft sehr kontroversiell diskutiert wurde. Eine internationale Gruppe von WissenschafterInnen, darunter Christian Koeberl von der Universität Wien, veröffentlicht nun im renommierten Fachmagazin "Science" neue Forschungsergebnisse. Diese zeigen, dass das Aussterben der Dinosaurier genau mit dem Chicxulub-Impakt begann.
War es der Einschlag eines gigantischen Meteoriten oder doch vielleicht verheerende Vulkanausbrüche? Bis heute diskutieren Forscher darüber, was vor 65 Millionen Jahren zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten auf der Erde auslöschte und das Zeitalter der Dinosaurier beendete. Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler unter Leitung des Geologen Dr. Peter Schulte von der Universität Erlangen-Nürnberg hat neueste Daten analysiert und relevante Studien ausgewertet. Die Ergebnisse belegen, dass der Auslöser eines der größten Massensterben in der Erdgeschichte aus dem All kam. Nachzulesen sind sie in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins Science (4. März 2010, Vol. 327, Issue 5970).
Forscher am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam haben gemeinsam mit Kollegen aus Santa Barbara und Chicago herausgefunden, wie Muscheln ihre Haftfasern vor Abrieb schützen. Dafür verantwortlich ist eine Schutzschicht, die trotz ihrer Härte dennoch enorm dehnbar bleibt. Die Forscher entdeckten, dass die Proteinmatrix in dieser Schicht durch einzelne Eisenatome quervernetzt und damit verstärkt wird. Eine lokale Anhäufung dieser Vernetzungen bildet harte Kügelchen innerhalb der weichen und dehnbaren Schutzschicht. Dieses spezielle Design könnte neuartige abriebresistente, aber dehnbare Beschichtungen inspirieren. (Science, 4. März 2010)
Obwohl Mäuse ganz anders aussehen, ähnelt ihre Grundausstattung der des Homo sapiens in vielerlei Hinsicht. Für beeindruckende 99 Prozent der Maus-Gene etwa gibt es eine entsprechende Sequenz im menschlichen Erbgut. So kommt es auch, dass das Gesetz Wissenschaftlern hierzulande nur erlaubt, mit menschlichen embryonalen Stammzellen zu forschen, wenn sie ihre Fragen so weit wie möglich an tierischen Zellen "vorgeklärt" haben. Doch solche Tests sind häufig nutzlos - und führen mitunter sogar in die Irre, wie eine aktuelle Untersuchung von Forschern um Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster zeigt.
Den Forschern des Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung (CNRS) ist es gelungen, die chemische Energie der Photosynthese in elektrische Energie umzuwandeln. Diese neue Strategie könnte es ermöglichen, aus der Solarenergie umweltfreundlich Elektrizität zu gewinnen. Diese Biobatterie könnte auch medizinische Anwendungen finden. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Analytical Chemistry [1] veröffentlicht.
Der französische Industrieminister Christian Estrosi unterzeichnete vergangene Woche während eines Besuchs des Werkes in Flins (Großraum Paris) ein Abkommen mit Renault über ein Darlehen vom französischen Staat in Höhe von 100 Millionen Euro. Es solle ausdrücklich dazu dienen, die Fertigungsstrecke für das neue Elektrofahrzeug Zoe fertig zu stellen.
Magdeburg. Unter dem Leitthema "Effizienz im Anlagenlebenszyklus" hat heute in Magdeburg die Tagung "Anlagenbau der Zukunft" begonnen. Zwei Tage lang tauschen sich rund 150 Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft und Politik zu den neuesten Trends und Perspektiven für den Anlagenbau aus.
Bochum, 4.3.2010 Nr. 71 Erdbebenfolgen abschätzen - Energieversorgung sichern Von neuen Ideen zur Frühwarnung und alternativen Energien Pressegespräch: Jahrestagung Geophysik in der RUB Sehr geehrte Damen und Herren, das verheerende
"Sechs Stunden Schlaf für einen Mann, sieben für eine Frau und acht für einen Narren", soll Napoleon einmal gesagt haben. Kein Wunder: Er selbst kam mit sehr wenig Schlaf aus. Einstein dagegen brauchte anscheinend mindestens zehn Stunden Schlaf, um optimale Leistungen zu erbringen. Nun war weder Napoleon in dieser Hinsicht besonders willensstark, noch Einstein faul. Der Schlaf des Menschen wird zu einem Großteil von der inneren Uhr bestimmt - und zwar auch in Hinsicht auf die Schlafdauer und den Schlafzeitpunkt. Praktisch alle Lebewesen haben eine innere Uhr.
Eine empfindliche und schnell durchführbare Messung soll künftig helfen, die Alzheimer-Erkrankung bereits in einem frühen Stadium zu erkennen. Deutsche Wissenschaftler und Unternehmen erforschen jetzt gemeinsam ein Diagnoseverfahren, das die Augenlinse bzw. Netzhaut des Patienten mit unschädlichem Laserlicht durchleuchtet.
An der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer wird in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz am 15. und 16. April 2010 die 2. Speyerer Weintagung durchgeführt werden. Neben anderen konnte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Julia Klöckner als Referentin gewonnen werden.
Gemeinsame Presseinformation mit dem Bundesumweltministerium (BMU)
Röttgen und Flasbarth: Studie zeigt Handlungsbedarf für umweltgerechtes Recycling auf
Über 155.000 Tonnen zum Teil gefährlichen Elektroschrotts werden jährlich aus Deutschland ins außereuropäische Ausland exportiert, darunter allein rund 50.000 Tonnen PC- und Fernseh-Bildschirme, die neben Metallen auch flammhemmende Bromverbindungen wie gefährliche polybromierte Diphenylether (PentaBDE) enthalten können. Selbst defekte Geräte werden zum Teil als "noch funktionstüchtig" umdeklariert, meist nach Asien und Afrika verschifft und dort nur selten umweltgerecht recycelt.
Es ist ein gedrängtes Programm, das den 550 nordrhein-westfälischen Lebensmittelchemikern, die in diesem Regionalverband der Lebensmittelchemischen Gesellschaft zusammengeschlossen sind, am 17. März 2010 an der Universität Münster zum Gedankenaustausch und
Siemens stellt auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März) weitere Schlüsselkomponenten für Elektromobilität vor. Das Unternehmen zeigt ein integriertes Ladesystem mit passender Software und auf dem Stand der Ruf
Mit künstlichem Knorpel leben Patienten mit Knorpelverschleiß wieder schmerzfrei, künstliche Haut vermeidet Tierversuche und zeigt die Nebenwirkungen einer Creme besser. Doch Tissue Engineering, also Zellen und Gewebe außerhalb des Körpers zu züchten, ist schwierig. Die Januarausgabe der "Nachrichten aus der Chemie" erklärt, warum.
Feinstaub verkürzt nach Studien der WHO die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland um etwa zehn Monate. Vom Menschen erzeugter Feinstaub muss deutlich reduziert werden. 2004 übertrafen erstmals die Emissionen aus Haushaltsheizungen die des Straßenverkehrs. Für Öfen und Kamine in Privathaushalten verabschiedete der Bundestag neue Grenzwerte zum Feinstaubausstoß. Die Verordnung tritt Ende März in Kraft. Was das für Hersteller und Betreiber von Kleinfeuerungsanlagen bedeutet, war Thema eines Workshops bei Fraunhofer UMSICHT. Als Institut mit umwelttechnischem Hintergrund, das im Bereich der Feinstaubreduktion forscht, macht sich das Institut für die öffentliche Meinungsbildung stark.
Forscher im Department Chemie der Technischen Universität München (TUM) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie lokale Bewegungen in Proteinen im Zeitbereich von Nanosekunden bis Mikrosekunden beobachten können. Als sie damit Bewegungen des Proteins Villin untersuchten, fanden sie zwei sonst kaum voneinander unterscheidbare Strukturen: In der einen können schnelle Strukturänderungen stattfinden, die für die Proteinfunktion essentiell sind und im Zeitbereich von Nanosekunden ablaufen, die andere ist starr. Diese Ergebnisse sind in der aktuellen Online Ausgabe der Zeitschrift "Proceedings of the Natural Academy of Sciences, USA" (PNAS) erschienen.
Sehr geehrte Damen und Herren, Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen und des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts an der Universität Tübingen (NMI) treffen sich mit der regionalen Industrie am
Symposium am 11. März 2010 ab 09.30 Uhr im Freilichtmuseum Hessenpark, Neu-Anspach zum Abschluss des erfolgreichen Forschungsprojekts "Energiepflanzen - Landschaft der Zukunft" an der Justus-Liebig-Universität Gießen - Ausstellungseröffnung
Parasitologen, Strukturbiologen und Wirkstoffforscher aus drei europäischen Staaten und Brasilien arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von neuen Arzneistoffen für die Therapie der Tropenkrankheit Bilharziose, die durch den Pärchenegel (Schistosoma) hervorgerufen wird. Weltweit sind mehr als 200 Millionen Menschen mit dem Parasiten infiziert, was jährlich zu 280.000 Todesfällen führt. Die Europäische Union fördert das Forschungsprojekt "SEtTReND - Schistosoma Epigenetics - Targets, Regulation, New Drugs" mit insgesamt 3,3 Millionen Euro. Beteiligt ist auch das Institut für Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).
Im März 2010 begeben sich vier Geologen der Universität Greifswald unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Meschede auf Forschungsexpedition in die Karibik. Mit dem Forschungsschiff Meteor erkunden die Forscher die Meeresregionen zwischen Venezuela und den großen Antillen-Inseln, um festzustellen, welche geodynamischen Prozesse zur Bildung der Karibik führten. Die Karibik in ihrer heutigen Form wurde um den Zeitabschnitt der mittleren und oberen Kreidezeit geformt.
Wie kommt das Kamel durchs Nadelöhr?
Nature Cell Biology: Riesen-Pore ist die größte je beobachtete
Wenn bekannte Proteintransportkanäle die Eingangstür in Zellorganellen sind, dann verfügen Peroxisomen über ein wahrhaftes Scheunentor. Eine solche Riesenpore, durch die gefaltete, mehrteilige Proteine eingelassen werden können, hatten Prof. Dr. Ralf Erdmann und Dr. Wolfgang Schliebs (Medizinische Fakultät der RUB) schon vor fünf Jahren postuliert. Jetzt konnten sie sie in Zusammenarbeit mit Biophysikern aus Osnabrück nachweisen. "Wenn man von der Pore des Zellkerns absieht, handelt es sich um die größte jemals beobachtete Proteinimport-Pore", verdeutlicht Prof. Erdmann.
Gewidmet ist der frisch erschienene Jahresbericht dem im letzten Jahr verstorbenen Gründungsdirektor Professor Bruno Elschner. Mit ausgewählten Glanzlichtern der Forschung präsentiert das Institut für Photonische Technologien einen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr.
Der Kongress findet an der Universität Bielefeld statt und richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Schulstufen. Er bietet über 100 fachliche und fachdidaktische Vorträge und Workshops für die Fächer Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Astronomie und Sachunterricht. Höhepunkte zur Mathematik sind ein Vortrag von DMV-Präsident Prof. Wolfgang Lück zum Thema "Lebendige Mathematik, auch abseits des Lehrplans" und von Prof. Rainer Danckwerts zu "Mathematiklehrerbildung Neu Denken", einem Projekt zur Innovation der Lehrerbildung.
Themen:
o Erneuerbare Energie/Geothermie
o Internationale Projekte
o Innerstädtischer Tiefbau
o Rechtsfragen und Bemessung in der Geotechnik
In its first international conference on 8-9 March 2010 at the Eurogress Conference Centre Aachen, JARA-ENERGY would like to invite you as partners from science, industry and politics to engage in a dialogue on the core issues of tomorrow's energy technologies.
Die Deutsche Geophysikalische Gesellschaft kehrt nach 19 Jahren wieder mit ihrer Jahrestagung an der Ruhr-Universität Bochum zurück. Die Ausrichter rechnen mit gut
300 wissenschaftlichen Beiträgen und rund 400 Teilnehmern aus dem In- und Ausland.
Desweiteren gibt es eine Firmenausstellung und eine Jobbörse für Studierende.
10 Jahre BIOLOG-Forschung des BMBF
Internationale Konferenz, Wissenschaftliche Leitung: Dr. Bernd Krautkremer
Die Aufbereitung von Biogas zur Einspeisung in Erdgasnetze und zur Nutzung als Kraftstoff gewinnt weltweit zunehmend an Bedeutung. Über 100 Anlagen befinden sind in Betrieb, viele in der Bau- oder Planungsphase.
International Conference, Scientific Chairman Dr. Bernd Krautkremer
The upgrading of biogas to biomethane for feed-in to the natural gas grid or for use as vehicle fuel is gaining in interest and importance worldwide. More than 100 plants are already in operation and many are under construction or in the planning stage.
Das Kolloquium wird die Ziele des gleichnamigen DECHEMA-Arbeitskreises mit allen Aspekten der Vorbeugung darstellen und exemplarisch auch auf Brandschutzkonzepte von Chemieunternehmen eingehen. Dr. C. Sowa, Dipl.-Ing. P. Euschen, DyStar Textil-farben GmbH, Leverkusen, Dr. M. Bauch, Werkfeuerwehr, InfraServ GmbH & Co. Höchst KG, Frankfurt am Main, Dipl.-Ing. J. Schäfer, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, Dr.-Ing. U. Krause, BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin, Dipl.-Ing. R. Haselhorst, BASF SE, Ludwigshafen, Dipl.-Ing. D. Kemmerich, Dipl.-Ing. P. Glanz, HDI-Gerling Sicherheitstechnik GmbH, Essen, Mainz, Moderation: Dr. G. Wehmeier, Ciba Lampertheim GmbH, Lampertheim
Chemikalienleasing heißt ein Geschäftsmodell, bei dem Substanzen nicht mehr bloß verkauft, sondern zur Verfügung gestellt, optimal angewendet und anschließend vom Anbieter auch wieder zurückgenommen werden. Gegenstand des Modells ist damit nicht die Bereitstellung einer Chemikalie, sondern die Erbringung einer Dienstleistung unter Einsatz von Chemikalien. Damit liegt es sowohl im Interesse des Nutzers als auch des Anbieters, die Chemikalien mit der höchstmöglichen Effizienz zu nutzen.. Dieses Verhalten soll zu einer Verminderung des Chemikalieneinsatzes führen, Kosten sparen und dabei gleichzeitig Ressourcen schonen. Bislang wurde dieses Modell in der Metallverarbeitung und in der Nahrungsmittelindustrie erprobt. Referenten: Dr. R. Joas, BiPRO GmbH, München, Dr. C. Blum, Umweltbundesamt, Dessau, C. Küsters, 3M Deutschland GmbH, Neuss, Dr. H.-N. Adams, SAFECHEM Europe GmbH, Düsseldorf, Moderation: Dr. K. Wagemann, DECHEMA e.V. Frankfurt am Main
Die Geoinformatik 2010 zu Gast an der CAU Kiel
Vom 17.03. bis zum 19.03.2010 ist die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Gastgeber für den größten deutschen Fachkongress im Bereich der Geoinformatik und der Geoinformationsverar-beitung. Zu der erstmals in Schleswig-Holstein stattfindenden Fachtagung werden mehr als 400 Besucher aus dem In- und Ausland erwartet.
Bremer Centrum für Mechatronik der Universität Bremen lädt am 4. März 2010 zu Fachvorträgen und Ausstellung - Anmeldungen bis Ende Februar möglich
Das Umweltministerium Baden-Württemberg veranstaltet am 3. und 4. März 2010 in Heidelberg die Fachtagung, fachlich und organisatorisch unterstützt durch das IFEU-Institut Heidelberg.
Die Tagung richtet sich an Vertreter von Behörden und der Industrie sowie an Wissenschaftler und Politiker.
Experten aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft und Industrie werden in dieser Tagung berichten und diskutieren zu:
*Stand der gesetzlichen Regelungen zur Luftqualität und den Emissionen
*Übersicht über die NO2-Luftqualität in Deutschland und in einigen Nachbarländern
*Analysen zu den Verursachern der NO2-Belastung und Möglichkeiten der Verminderung dieser Belastung
*Anforderungen an die Automobilhersteller und technische Lösungsmöglichkeiten: Neufahrzeuge und Nachrüstung, Pkw und Lkw
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demografie in Rostock am 3.-5. März
Auf der CeBIT 2010 veranstaltet das Umweltbundesamt (UBA) die Fachkonferenz "Green IT - Future trends in applications" <www.uba-green-it.de>. Die internationale Veranstaltung richtet sich an Fachleute aus IT-Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Es geht um Anwendungen in den Bereichen "smart cities", "Verkehr" oder "Gebäude". Die Fachkonferenz wird vom IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (Berlin) im Auftrag des UBA organisiert.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Unternehmen mit Interesse an aktuellen Entwicklungsergebnissen rund um die Mikrosystemtechnik. Es werden innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit folgenden Themenschwerpunkten präsentiert:
o Messung thermischen Eigenschaften von Gasen und Festkörpern
o Kraftsensoren in Dünnschichttechnologie
o Mikroenergiegeneratoren für Sensoranwen-dungen
o Lab-on-a-Chip Systeme
o Dreidimensionale Leiterbilder
o Herstellung und Evaluation von Mikronadeln mittels Mikrospritzguss
Die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE) erwartet zu ihrer Jahrestagung vom 9. bis 11. März 2010 an der Universität Göttingen rund 250 Teilnehmer aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen im In- und Ausland. In Vorträgen, die in insgesamt elf Themenschwerpunkte unterteilt sind, präsentieren die Wissenschaftler aktuellste Ergebnisse aus der ernährungsphysiologischen Forschung mit Nutz- und Labortieren und Primaten.
Die Herstellung neuer Substanzen ist in vielen Industriebereichen die Voraussetzung für einen technischen Fortschritt. Oftmals wird ein Glaubenskrieg darüber geführt, welche Methode den Königsweg zur Synthese von Molekülen mit hohem Innovationspotenzial darstellt. Dies ist auch bei den Chemo-und Biokatalytikern nicht anders. In den Vorträgen des Kolloquiums "Kombination von Chemo und Biokatalyse - neue Möglichkeiten für integrierte Prozesse" wird es darum gehen aufzuzeigen, welche Synergiepotenziale sich durch die Kombination beider Techniken erschließen lassen. Referenten: Prof. Dr. M. Müller, Institut für Pharmazeutische Wissenschaften, Universität Freiburg, Dr. O. May, DSM Pharmaceutical Products, Geleen, NL, Prof. Dr. K. Drauz, Evonik Degussa GmbH, Hanau, Prof. Dr. H. Gröger, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, Moderation: Prof. Dr. H. Gröger, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München findet vom 1. bis 3. März 2010 das vierte internationale Symposium des Sonderforschungsbereichs (SFB) 607 "Wachstum und Parasitenabwehr - Wettbewerb um Ressourcen in Nutzpflanzen aus Land- und Forstwirtschaft" statt. Seit dem Start 1998 wird die Arbeit des SFB 607 im dreijährigen Turnus öffentlich vor internationalem Fachpublikum vorgestellt und diskutiert. Nachdem 2010 die maximal mögliche Laufzeit des Programms erreicht wird, ist das jetzige Treffen zugleich Abschlusssymposium: Die Wissenschaftler präsentieren hier die Synthese aus 12 Jahren erfolgreicher Forschungsarbeit.
Gemeinsame Veranstaltung des Bundesinstituts für Berufsbildung BIBB und der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI), des Didacta-Verbandes und der MINT-Initiative
Zertifizierte IT-Bildung in MINT-Berufen"
Souveräner Umgang mit PC und Medien ist heute - neben Lesen, Schreiben und Rechnen - unverzichtbare vierte Kulturtechnik. Obwohl Schüler unbefangen Handy und PC nutzen, beherrschen sie selten grundlegende Medienkompetenzen, die in IT-gestützten Arbeitsumgebungen der Berufswelt gefordert sind. Vernachlässigte Kompetenzen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) werden zu einem inzwischen auch vom Institut der Deutschen Wirtschaft prognostizierten signifikanten Fachkräftemangel in diesem Segment führen. Die sich aus dieser Situation abzeichnenden Konsequenzen und Lösungsvorschläge werden in der Veranstaltung von Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik präsentiert sowie zur Diskussion gestellt. U.a. wird in der Veranstaltung erstmalig ein Zertifikat vorgestellt, das in transatlantischer Partnerschaft entstand. Der "IT-TECH" Abschluss steht beispielhaft für eine kooperative Strategie, mit deren Hilfe in gemeinsamer Anstrengung von Schulen und Betrieben, Wirtschaft und Politik dringend benötigtes IT-Grundwissen übergreifend und zielorientiert vermittelt werden kann.
Nanotechnologie und speziell Nanopartikel eröffnen neue, ungeahnte Möglichkeiten für die Pharmazie und die Medizin. Das Potenzial dieser winzigen Partikel steht im Mittelpunkt einer Konferenz, zu der namhafte Experten und Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt an der Universität des Saarlandes zusammenkommen. Die Saarbrücker Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie veranstaltet das internationale Wissenschaftler-Treffen vom 21. März bis zum 1. April 2010.
Die Technische Universität Kaiserslautern veranstaltet mit den Fraunhofer Instituten und dem Commercial Vehicle Cluster das 1. Commercial Vehicle Technology Symposium in Rheinland-Pfalz. Nach dem Motto "Forschung trifft Industrie" versammeln sich unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck vom 16.-18. März mehr als 250 Nutzfahrzeugexperten.
Die Tagung beginnt am 24.3. mit einem öffentlichen Abendvortrag zum Thema "Klimaschutzziele: Welche Emissionsreduktionen brauchen wir und wie können diese erreicht werden?" von Professor Dr. Kornelis Blok (Universität Utrecht) und wird am 25./26.3. mit Referenten aus der Wissenschaft und von Wirtschaft und Verbänden fortgesetzt.
Das Symposium Bau Innovativ 2010 präsentiert aktuelle Trends für die Sanierung und den Neubau energieeffizienter Gebäude und stellt entsprechende Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten vor. Erwartet werden über 250 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland.
Besonders in der forschungsintensiven Onkologie sind enge Kooperationen zwischen Unternehmen, Forschungszentren und Universitätskliniken gefordert, um die wachsenden wissenschaftlichen Erkenntnisse über die molekularen Mechanismen der Krebsentstehung aus der Grundlagenforschung zügig in die Entwicklung innovativer Wirkstoffe für zielgerichtete Therapien umzusetzen.
Das Symposium bietet eine Plattform für Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie klinische Anwender, um sich über innovative Technologien und aktuelle Trends in der Onkologie zu informieren und diese auch im Kontext aktueller und zukünftiger Kostenerstattung zu diskutieren.
Wie sich das Verhältnis von Biowissenschaften und Gesellschaft über die letzten Jahrzehnte verändert hat und was gegenwärtig "Verantwortung" in den Biowissenschaften bedeutet diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes- und Biowissenschaften am 11. März 2010 auf einer Tagung in Essen. Die Tagung wird vom Center for Responsibility Research am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) in Kooperation mit dem Zentrum für Medizinische BiotechÂnologie (ZMB) der Universität Duisburg-Essen veranstaltet.
Seit Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes und seiner Sicherheitsverordnung sind für alle in der Gentechnik tätigen Berufsgruppen verbindliche, einheitliche Vorschriften entstanden. Zu den Verpflichtungen zählt gemäß Gentechnik-Sicherheitsverordnung (GenTSV) für Projektleiter und Beauftragte für die Biologische Sicherheit (BBS) u. a. der Besuch einer geeigneten Fortbildungsveranstaltung. Ziel des entsprechenden DECHEMA-Kurses ist es, den Teilnehmern in Vorlesungen und Diskussionen das für die Errichtung und den Betrieb gentechnischer Anlagen und für Freisetzungen sowie für die eigenständige Einstufung gentechnischer Arbeiten erforderliche Grundwissen zu vermitteln.
Etliche mit hohen Erwartungen verbundene Ansätze bei der Entwicklung neuartiger Tumormedikamente erwiesen sich nach Jahren intensiver Forschung als enttäuschende Fehlschläge. Ein zuverlässiges diagnostisches und therapeutisches Instrumentarium ist dringend nötig. Mit der systemanalytischen Betrachtung von Krankheitsbildern und Zellsystemen lassen sich komplexe und dynamische Abläufe einer Zelle oder eines Organs verstehen und realitätsnah abbilden. Während derzeit einzelne systemische Forschungsschwerpunkte entstehen, verbindet
die System-Medizin Disziplinen wie die Medizinisch-Pharmazeutische Chemie und Biologie, Pathophysiologie und Neurologie, Mikrosystemtechnik, Bioinformatik, Elektronik, Analytik, Biomaterialkunde, Biosensorik, Mikrofluidik, Array- und Chiptechnologie, aber auch Naturstoffscreening, Biotechnologie, Zell- und Gewebetechnik sowie die Molekulare Zytologie und Genetik miteinander. Ein solches Netzwerk kann zur Entwicklung wirksamerer Arzneimittel mit schnellerer Zulassung beitragen und den Weg ebnen für individuelle Behandlungskonzepte. Ausserdem kann es helfen, die Effizienz des Monitoring in der klinischen Diagnostik zu steigern und die Gefahr von Resistenzbildungen oder sonstiger
Nebenwirkungen bei den Therapien zu reduzieren.
Wireless-Technologien für die Prozessautomatisierung sind seit langem Gegenstand der Diskussion. Doch den großen Potenzialen, die sie eröffnen, stehen immer noch viele offene Fragen gegenüber. Es geht um einheitliche Standards, aber auch um Fragen der generellen Sicherheit bei der Funkübertragung von Signalen und nach der Integration in bestehende Kommunikations- und Automationslandschaften.
Referenten: Dipl.-Ing. R. Bent, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont, Prof. Dr.-Ing. U. Meier, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo, Dr. L. Rauchhaupt, ifak - Institut für Automation und Kommunikation e.V., Magdeburg, Dipl.-Ing. T. Schildknecht, Schildknecht AG, Murr, Moderation: Dr. M. Schwibach, BASF SE, Ludwigshafen
Dieser Workshop bietet Ihnen die Möglichkeit sich über den aktuellen Stand der Laserbearbeitung in der Photovoltaik zu informieren und somit Kosteneinsparungs- und Produktivitätspotentiale zu entdecken.