Laurisilva, Loorbeerwald
Watershed, Wassereinzugsgebiet
Verteilerkasten an der Mastspitze
Datenerfassung und Zubehör

Gomera Hydrologyproject

Vorhabensbeschreibung:
Im Garajonay Nationalpark auf Gomera sollen 4 Wetterstationen an 4 existierenden Messtürmen (14-17m Gesamthöhe) errichtet werden. Die Stationen sollen über Funk entweder untereinander oder einzeln und direkt an ein bestehendes Funknetz angebunden werden. Die Stationen sollen autark hinsichtlich Stromversorgung sein, die Daten sollen täglich abgerufen werden können.

Ziel:
Bisher wurden im, , Loorbeer-wald (von der Unesco geschützt) keine Daten bzgl. Wasserhaushalt erhoben. Das ICIA (INSTITUTO CANARIO DE INVESTIGACIONES AGRARIAS) ist damit beauftragt worden diese Lücke zu schließen. Es sollen Bodenwassergehalte, Saftfluß und Meteorologische Parameter zur Berechnung der pot. Verdunstung (Evapotrans-piration) über einen längeren Zeitraum erhoben werden um die Wasserverfügbarkeit im Nationalpark abschätzen zu können.

Umsetzung:
Die Meteorologiesensoren wurden in einer Höhe von 14-17m über dem Baumbestand auf einem begehbaren Mast angebracht. Dabei wurde der von der ICIA gebaute Nebelfänger an einen Regenmesser der UP angeschlossen. (weitere Sensoren für: Luftfeuchte und Lufttemperatur Windgeschwin-digkeit und -richtung , direkter Niederschlag über dem Bestand sowie für die Globalstrahlung)

An einem Verteilerkasten wurden die Sensoren der Turmspitze vorverdrahtet und mit einem 20 adrigen Kabel mit der Loggerkiste verbunden. Die schweren. Solarmodule wurden ebenfalls von der UP unter z.T. schwierigen Bedingungen installiert.

Die Bodenfeuchtesensoren (TDR) wurden in Tiefen von 5 und 30cm in ca 7m Entfernung eingebaut..
Im weiteren Umkreis des Messturmes wurden die beiden Regenmesser unter dem Bestand installiert. Die 2 Pegelsensoren sollen in einem Bachbett den Abfluss messen.

In der Loggerkiste wurde die Datenerfassung (Combilog), incl. Modem und Zubehör untergebracht. Wegen des schlechten GSM Empfangs einer Station wurde diese mit der nächstliegenden Station über ein Buskabel vernetzt. Die autarke Saftflussmessanlage mit eigener Datenerfassung kann ebenfalls über ein Buskabel an jede Meteorologiestation ange-schlossen werden.

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